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Neugestaltung des Studierendenlabors „Heterogeneous Computing”
Am Lehrstuhl für Hardware-nahe Technische Informatik wurde das Studierendenlabor „Heterogeneous Computing” grundlegend neu gestaltet. An 15 modernen Arbeitsplätzen können Studierende die unterschiedlichen Verarbeitungsprinzipien von Hardwarebeschleunigern eigenständig kennenlernen und praktisch erproben. Das Labor bildet die Grundlage für die gleichnamige Masterveranstaltung.
Jeder Arbeitsplatz ist mit einem Mini-PC auf Basis des AMD Ryzen AI 9 HX 370 ausgestattet, der CPU-, GPU- und KI-Einheiten (AI Engines) in einem Chip vereint. Ergänzt wird die Ausstattung durch das FPGA-Entwicklerboard AUP-ZU3, das mit freundlicher Unterstützung des AMD/Xilinx University Program co-finanziert wurde und den Einstieg in die Welt rekonfigurierbarer Hardware ermöglicht.
Anhand einer durchgängigen Anwendung aus der Bildverarbeitung erarbeiten die Studierenden im Verlauf der Veranstaltung die zentralen Konzepte heterogener Rechensysteme: die Parallelisierung auf den CPU-Kerne des Prozessors, die Beschleunigung auf der integrierten GPU, den Entwurf dedizierter Hardwarebeschleuniger mit High-Level Synthesis (HLS) auf dem FPGA sowie die Programmierung der AI Engines des Ryzen-Prozessors. So lassen sich die verschiedenen Beschleunigungskonzepte unmittelbar vergleichen und am aktuellen Stand der Technik erlernen.
